Montag, 30. Mai 2011

Das CD- Hörbuch – die andere Art des Lesens

Sie sind in unserem Leben schon so selbstverständlich geworden, dass uns nicht weiter auffällt, dass sie überhaupt da sind: Bücher. Diese äußert gebräuchliche Form, Gedanken festzuhalten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen, umgibt uns in unserem täglichen Leben als auch während der Arbeit. Manche Menschen lesen Romane zur Unterhaltung oder führen Tagebuch. Professionell mit Büchern zu tun haben all jene, die beispielsweise in Bibliotheken, im Schulwesen, in der Juristerei und in vielen weiteren Berufsfeldern arbeiten. Eine neue Form des Buches ist das CD- Hörbuch.


Und wie sind CD- Hörbücher entstanden?

Zunächst ging es darum, gewöhnliche Bücher auch blinden Menschen zugänglich zu machen. So entstand die erste Aufnahme eines Hörbuches 1954 für die Blindenhörbücherei in Marburg. Hierbei handelte es sich noch nicht um ein CD- Hörbuch, sondern eine Kassette. Mitte der 90er Jahre wurde schließlich das CD- Hörbuch eingeführt.


Was enthält ein CD-Hörbuch üblicherweise?

In der Regel handelt es sich bei CD- Hörbüchern um Lesungen eines Buches, das der Unterhaltung dient. Weiterhin gibt es jedoch auch Lehr- Hörbuch und das Sach- Hörbuch sowie die Gattung Feature. Das Sach- Hörbuch ist eine Mischung aus Unterhaltung und Information, das Lehr- Hörbuch dient – wie der Name schon sagt – der reinen Wissensvermittlung. Bei einem Feature- Hörbuch werden verschiedene Elemente miteinander verbunden: Hörspiel, Dokumentation und Reportage kommen darin vor.


Und welche Möglichkeiten gibt es, sich ein CD- Hörbuch zu beschaffen?

Eine Möglichkeit besteht in einem CD-Hörbuch-Verlag, bei dem man sich CD- Hörbücher bestellen kann. Weiterhin gibt es manche CD-Hörbucher kostenlos im Internet zum download. Informieren über CD-Hörbücher kann man sich in einer CD-Hörbuch-Zeitschrift oder über die Hörbuch-Bestsellerliste.

Bücher – uralte Vermittler von Informationen

Bücher befinden sich heutzutage in fast jedem Haushalt: Kinder benutzen beispielsweise Schulbücher, um mit ihrer Hilfe Inhalte der verschiedenen Fächer zu lernen. Erwachsene lesen zum Beispiel Romane, Sachbücher oder benutzen Kochbücher, um aus ihnen ein Rezept für ein Essen abzulesen. Der Anblick eines im Park sitzenden Menschen, der ein Buch in Händen hält und fest in dessen Inhalt vertieft ist, ist gewöhnlich. In unserem täglichen Leben tauchen Bücher meist oft und selbstverständlich auf. Somit machen wir uns wahrscheinlich wenig Gedanken über ihre Entstehungsgeschichte.
Wie kam es dazu, dass wir heutzutage Bücher haben?
Das gedruckte Buch, wie wir es in seiner heutigen Form besitzen, gibt es circa seit dem Jahr 1450. Die Technik des Buchdrucks erfunden hat Johannes Gutenberg. Vorläufer unseres heutigen Buches waren zum einen die Papyrusrollen der alten Ägypter und zum anderen der Codex, der bei den Griechen und Römern populär war. Bestanden die Papyrusrollen jeweils nur aus einem Blatt, das eingerollt wurde, bestand ein Codex aus mehreren Lagen Papier. Der Codex löste die Papyrusrollen somit ab.
Und warum heisst unser heutiges Buch Buch?
Der Name Buch leitet sich wahrscheinlich von Buche ab. Denn die Buchstaben wurden früher in Buchenblöcke eingeritzt. Der Name für den Nachfolger der Papyrusrollen, der Codex, bedeutet übersetzt „Block“.  
Und welche Arten von Büchern gibt es neben den oben genannten noch?
Unterteilt sind Bücher weiterhin in Kinderbücher, Liederbücher, Gedichtbände und Bilderbücher. Diese zählen zu den fiktionalen Büchern, das heisst ihr Inhalt ist erdacht. Von diesen unterscheidet man die sogenannten Sachbücher. Ihr Inhalt beruht auf wahren Begebenheiten. Hier gibt es zum Beispiel das Handbuch, das Wörterbuch und das Lexikon.